Computer haben mich schon als Kind fasziniert! Die ersten Rechner in meinem Leben kamen natürlich im Fernsehen, in Serien wie Raumschiff Enterprise oder Mondbasis Alpha 1 vor.
Den ersten digitalen Taschenrechner (nach dem klassischen Abakus)) brachte mein Vater 1974 aus Japan mit, ich war fasziniert von dem kleinen Kästchen mit seinen leuchtenden Ziffern und den mechanisch klackenden Tasten.
Vater brachte regelmäßig elektronische Gerätschaften aus Japan mit, einen Taschenrechner mit einer „Counterfunktion“ (genutzt für Besucher-Zählungen bei Turnieren), eine der allerersten CASIO-Uhren mit Taschenrechnerfunktion und meinen ersten Computer, einen CASIO FX-702P.

Das Teil war komplett in BASIC programmierbar, hatte aber nur RAM und hat die mühsam eingetippten Progrämmchen leider „vergessen“, wenn es ausgeschaltet wurde, denn leider hatte ich keinen dauerhaften Speicher wie ein Tape… an ein Diskettenlaufwerk war noch nicht zu denken.

Es folgte natürlich der für Nerds der Generation X obligatorische Commodore C64, gepaart mit einer Datasette (Kassettenrekorder für Homecomputer), einem 9-Nadel-Drucker und einem (ja, wirklich) schwarz/weiß-Röhrenfernseher.
Der Nachfolger war der Schneider CPC6128 mit einem (ebenfalls monochromen) Grün-Monitor, einem integrierten 3″-Diskettenlaufwerk und einem Nadel-Drucker Schneider DMP2000, der dann die Abiturzeitung 1988 bzw. die Druckvorlage dafür ausspuckte.
In NLQ! Also „Near Letter Quality“, einem Qualitätssiegel, das eine an Briefe heranreichende Güte des Schriftbildes versprach. Dass es ein Nadeldrucker war, hat man trotzdem gesehen…

Die PC-Ära
Meinen ersten Kontakt mit einem „richtigen“ Computer hatte ich in der Informatik-AG unseres städtischen Gymnasiums Kalkar, ein Siemens-PC mit bersteinfarbenem 12″-Bildschirm, zwei 5.25″-Diskettenlaufwerken und einem Intel 8088-Prozessor – das Betriebssystem war CP/M – nicht DOS!
Unser Direktor, Kurt Güldner (Gott hab‘ ihn selig!) hatte das Gerät (über den Förderverein des Gymnasiums) dem Schnellen Brüter Kalkar aus dem Kreuz geleiert und somit unfreiwillig meinen beruflichen Weg in die IT geebnet. Es folgten weitere tapsige Schritte in Assembler, BASIC und Pascal.